16. Juli 2018

Geprägtes Umschlag-Papier

Nicht nur optisch, sondern auch haptisch schmeichelt das hochwertige, mit Feinprägung versehene Umschlagpapier, des Ausstellungskatalogs „Parastou Forouhar. Im Zeichen des Ornaments“. Die feine, geometrisch-exakte Struktur des Papiers wurde von logografisch bewußt gewählt: Passend zu den präzisen digitalen Zeichnungen der Künstlerin und dem Ausstellungsthema „Ornament“ unterstreicht das gewählte Papier von Arjowiggins die gezeigten Arbeiten.

Im Gegensatz zum Prägedruck, wo während des Druckvorgangs (oder im Anschluss) das Papier bearbeitet wird, findet die mechanische Papierprägung während des Herstellungsprozesses statt. Die feuchte Papierbahn wird über eine gravierte Stahl-Prägewalze geführt. Dabei wird das Muster unter Druck in das Material gepresst. Dies kann ein- oder beidseitig stattfinden. Bei der beidseitigen Prägung wird die Struktur mittels einer hohlen Matrize und einer erhabenen Patrize in die Papierbahn gebracht. Als Prägemuster eignen sich besonders Rapporte von Ornamenten, grafische Muster oder Oberflächenimitationen (z.B. Lederoptik).

Prägewalze aus der Papierfabrik für Feinstpapier „Gmund“ am Tegernsee.

Verschiedene geprägte Papiermuster.

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Kategorie

Logokon

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Author

Johanna Neuburger

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