18. Januar 2018

Leporellofalz

Der Leporellofalz gehört zur Sorte der Parallelfalze, allerdings muss er mehr als drei Blätter vorweisen. Die Blätter sind in wechselnder Richtung – zick-zack-artig – gefalzt. Und zwar so, dass jeder Falz in der entgegengesetzten Richtung wie der vorhergegangene gefaltet wird. Entstanden ist es nach dem Vorbild des chinesischen Faltbuches. Der Falz wird in vielen Bereichen verwendet, als Kinderbuch oder Werbeprospekt, aber auch (wie hier) als Postkartenserie. Mit 15 Blättern ist das ein besonders großes Leporello. In voller Länge ganze 2,22 m – zusammengefaltet passt es in die Hosentasche.

„Fuge“, Edition Kathleen Jahn 2018. 15-seitiges Leporello, verpackt in einer mit Hochprägung veredelten Faltschachtel.

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Author

Johanna Neuburger

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