19. Oktober 2018

Leseband

Buchbinderisch korrekt: Zeichenband

Das Leseband – liebevoll Lesebändchen genannt – ist ein praktischer Helfer um hässliche Eselsohren auf den Seiten schön gebundener Bücher zu vermeiden. Lesebänder sind Erinnerung und schneller Wegweiser um die zuletzt gelesene Textstelle problemlos aufzufinden. Das Leseband wird im Buchrücken fest verankert und taucht in der Regel nur in gebundenen Büchern auf. Mittlerweile ist es ein kleiner Luxus, der immer seltener zu finden ist, obwohl es so gut zu einem liebevoll produziert und gebundenen Buch passt. Da sich das Band flach zwischen die Seiten schmiegen muss und nicht bauschen darf, besteht es aus sehr weichem, gewobenen Leinen. Lesebänder gibt es in vielen Farben und können so auf die Gesamtgestaltung abgestimmt werden.

Leseband im Ausstellungskatalog „Bodo Kraft – quadri“. Gestaltung: logografisch.

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Kategorie

Logokon

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Author

Johanna Neuburger

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