27. Januar 2019

Old School: Holzstempel

Der Stempel (v. althochdt. stemphilStößel“) scheint in der heutigen digitalen Zeit fast völlig aus der Mode gekommen zu sein. Eine aussterbende „Art“: wer stempelt heute noch, vor allem was wird heute noch bestempelt…? Die ursprünglichen Aufgaben des Stempels sind schnell erklärt: Zum einen kann durch sie Schreibarbeit ersetzt werden. Die Adressdaten eines Unternehmens, das aktuelle Datum oder den Preis des zu bestempelnden Gegenstandes sind schneller gestempelt als handschriftlich vermerkt. Zum anderen dienen Stempel zur Beurkundung, da sie (wie eine Unterschrift) schwerer zu fälschen sind.

In der aktuellen DIY-Welle und der gelebten Handmade-Kultur werden Stempel für Dekozwecke verwendet. Und so wird mit handgeschnitzten Kartoffelstempel Textil bearbeitet. Es gibt aber zahlreiche andere Einsatzgebiete von Stempeln: Es gibt Prägestempel für Münzen und Metalle, Brennstempel zur Markierung von Holz oder Paginierstempel die durch innere Mechanik fortlaufende Nummerierung erzeugen.

Neben all diesem Einsatz macht es aber schlichtweg Spaß einen Stempel ins Stempelkissen zu drücken und damit Papier oder Pappe zu bedrucken. Und so ist es umso schöner, wenn hier und da doch noch ein Stempel benötigt wird, so z.B. für die Geschäftsausstattung des Bezirkskantorats Bad Bergzabern und Germersheim. Zukünftig werden in der Pfalz also beispielsweise Notenblätter bestempelt, oder Briefhüllen und geben dem Bestempelten einen eindeutigen Ursprung.

Corporate Design Entwicklung und Geschäftsausstattung für Bezirkskantorat Bad Bergzabern und Germersheim (by logografisch)

Blanko Visitenkarten mit Farbschnitt. Die Adressdaten werden gestempelt.

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Logokon

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Author

Johanna Neuburger

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