11. November 2019

Phosphoreszierende Farbe

Die Phosphorenz (nicht zu verwechseln mit Fluoreszenz ) ist eine besondere Form der Lumineszenz.

Nachdem nun mit nur einem Satz fast unser gesamter Vorrat an „enz-Wörtern“ aufgebraucht ist, möchten wir mit diesem Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen. Denn dies ist genau das, was die phosphoreszierende Farbe auszeichnet: Sie leuchtet im Dunkeln.

Während das Leuchten bei der Fluoreszenz nach dem Ende der Bestrahlung sehr rasch abklingt (z.B. Schwarzlicht/UV-Strahlung für Showeffekte bei Zauberveranstaltungen und in Diskotheken oder zum Sichtbarmachen von Sicherheitsmerkmalen auf Dokumenten und Zahlungsmitteln) leuchten phosphorierende Materialien noch viele Stunden nach. Deshalb wird sie auch als Nachleuchtfarbe (und nicht Nachtleuchtfarbe – wobei sie Nachts ja leider am besten zu sehen ist) bezeichnet. Beispiele hierfür sind die Markierungen von Notausgängen, kleine Knicklichter für Angler, große Knicklichter für John Rambo (blaues Licht) und Glow-in-the-Dark Artikel wie Schmuck und Spielzeug.

Für den Ausstellungskatalog Stefan Rohrer. Zeitdilatation, Zeitdelirium,… – und zurück haben wir uns etwas besonderes einfallen lassen. Das dunkle Cover nimmt durch einen partiellen Siebdruck mit grüner Nachleuchtfarbe das Thema Dunkelheit und Scheinwerferlicht auf.

Grüne Nachleuchtfarbe auf dem Cover des Ausstellungskatalogs: Stefan Rohrer. Zeitdilatation, Zeitdelirium,… und zurück

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Author

Johanna Neuburger

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